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Israels Siedlungspolitik

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Der Dayan-Weizmann-Plan

Außenminister M. Dayan und Verteidigungsminister E. Weizmann legten 1978 ihren "Cantonment Plan" (siehe Abb. 4) vor, der auf Dayans 1969 formulierten Idee eines funktionalen Kompromisses zurückgriff.
Die Westbank sollte zusätzlich zu den bestehenden Siedlungen im Jordantal in 6 Kantone entlang der Wasserscheide aufgeteilt werden, jeweils aus einer bürgerlichen jüdischen Stadt und einer Militärbasis bestehend. Durch eine gut ausgebaute Infrastruktur sollten diese Städte mit Israel verbunden werden.

Dayan argumentierte, daß diese städtischen Siedlungen attraktiver für die säkularen Israelis sind und daß sie die israelische Präsenz stärker festigen, als viele kleine, verstreute Siedlungen. Auch die internationale Öffentlichkeit würde diese wenigen Städte eher akzeptieren als die vielen Siedlungen inmitten des palästinensischen Siedlungsgebietes.

Der funktionale Kompromiß ging von der Prämisse aus, daß ein territorialer Kompromiß für die arabischen Staaten unannehmbar ist, und daß daher ein Nebeneinander geplant werden muß.

Eine arabische Ziviladministration sollte die palästinensischen Städte und Dörfer verwalten. Nach 5 Jahren sollten die Palästinenser sich anschließend entscheiden, entweder für eine Föderation mit Jordanien oder mit Israel.

Mit diesem Kanton-Plan schufen Dayan und Weizmann ein Gegengewicht gegen die radikalen Pläne von Gush Emunim und der WZO zur schnellen Besiedlung der besetzten Gebiete, deren radikale Umsetzung auch der Ministerpräsident M.Begin nicht unterstützte. Sie konnten sich mit ihrem Plan dennoch nicht durchsetzen, denn innerpateilich gerieten sie wegen ihrer relativ moderaten Haltung in eine immer stärkere Isolation, bis die beiden Politiker 1979 bzw. 1980 von ihren Ämtern zurücktraten. Damit hatte sich der radikale Likud-Flügel um I. Shamir und A. Sharon endgültig durchgesetzt.


 

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